IO-Link-Quittierstellen: Springer Maschinenfabrik und Schlegel standardisieren Bedienstellen

Success Stories29. September 20262 Min. Lesezeit

Standardisierte Bedienstellen als Antwort auf steigende Verdrahtungskomplexität

Im modernen Maschinenbau summiert sich der Aufwand für individuell konfigurierte Bedien- und Quittierstellen schnell zu einem relevanten Kosten- und Zeitfaktor. Jede Sonderlösung bedeutet zusätzliche Verdrahtung, eigene Dokumentation und einen höheren Prüfaufwand bei der Inbetriebnahme. Genau an diesem Punkt setzt die Zusammenarbeit zwischen der Springer Maschinenfabrik und SCHLEGEL an: Gemeinsam wurden Quittierstellen standardisiert – mit dem Ziel, den Engineering- und Montageaufwand im Maschinenbau spürbar zu senken.

IO-Link-Quittierstellen: Springer Maschinenfabrik und Schlegel standardisieren Bedienstellen
Bild: © Schlegel

Der Ansatz: Quittierstellen über IO-Link vereinheitlichen

Kern des Projekts ist die Standardisierung der Quittierstellen in Verbindung mit IO-Link. Statt für jede Anwendung individuelle Bedienstellen aufzubauen, entsteht so eine einheitliche, wiederverwendbare Lösung. Die Vereinheitlichung betrifft dabei sowohl die eingesetzten Komponenten als auch deren Anbindung – und schafft damit eine durchgängige Basis, die sich über verschiedene Maschinen und Projekte hinweg konsistent einsetzen lässt.

Weniger Aufwand über den gesamten Lebenszyklus

Der zentrale Nutzen liegt in der Reduzierung des Aufwands im Maschinenbau. Standardisierte Bedienstellen bedeuten in der Praxis wiederkehrende, planbare Abläufe: von der Konstruktion über die Fertigung des Schaltschranks bis hin zur Inbetriebnahme und späteren Instandhaltung. Wer auf eine einheitliche Quittierstelle setzt, verringert die Variantenvielfalt und schafft klare Verhältnisse – ein Vorteil, der sich gerade bei wiederkehrenden Baugruppen und Serienmaschinen bemerkbar macht.

IO-Link-Quittierstellen: Springer Maschinenfabrik und Schlegel standardisieren Bedienstellen
Bild: © Schlegel

Einordnung für die Praxis

Für Konstrukteure, Schaltschrankbauer und Instandhalter ist die Standardisierung von Bedienstellen mehr als eine organisatorische Frage. Sie betrifft direkt die tägliche Arbeit:

  • reduzierter Verdrahtungs- und Engineeringaufwand durch wiederverwendbare, einheitliche Lösungen
  • konsistente Anbindung über IO-Link statt individueller Sonderlösungen
  • geringere Variantenvielfalt und damit vereinfachte Dokumentation und Ersatzteilhaltung

Das Projekt zwischen Springer Maschinenfabrik und SCHLEGEL zeigt exemplarisch, wie sich durch konsequente Standardisierung ein konkreter, messbarer Effizienzgewinn erzielen lässt – ohne die Anforderungen an Funktion und Bedienbarkeit der Quittierstelle zu vernachlässigen.

Beratung und Bezug über IKS

Als technischer Distributor für Automatisierungselektrik begleiten wir bei IKS entsprechende Vorhaben von der Auslegung bis zum Bezug der passenden Komponenten. Wenn Sie Bedien- und Quittierstellen in Ihren Maschinen und Anlagen vereinheitlichen möchten, unterstützen wir Sie bei der Auswahl der geeigneten SCHLEGEL-Produkte und der Einbindung über IO-Link. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie zur konkreten Umsetzung in Ihrer Applikation.

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